Das
zwischen Frankfurt/Main und Giessen gelegende Gebiet der Wetterau gehörte seit den Chattenfeldzügen Kaiser Domitians
im Jahre 83 n.Chr. zum römische Herrschaftsbereich und wurde in der Mitte des 3. Jahrhunderts mit Aufgabe des rechtsrheinischen
Territoriums von den Römern wieder verlassen.
Die fruchtbaren Böden der Wetterau wurden während dieser etwa 170 Jahren dauernden römischen Besiedlung durch ein dichtes Netz
von Gutshöfen (villae rusticae) bewirtschaftet.